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Legale natürliche Drogen für mehr Konzentration

von Dominika Veselá
Veröffentlicht: Zuletzt aktualisiert 0 Kommentar
Legale Drogen wie Kaffee

Beim Wort Droge denken die meisten Menschen an etwas Schreckliches und durchweg Negatives. Drogen können jedoch auch smart sein und unsere geistige Schärfe fördern. Mit dem Thema Drogenkonsum beschäftigen sich sehr viele verschiedene Organisationen, ganz zu schweigen davon, dass der Begriff in allen erdenklichen Medien auftaucht. Außerdem sehen wir in Filmen und Serien ständig mehr oder weniger erfolgreiche Drogenhändler.

Kaum ein Netflix-Fan dürfte die hervorragende Serie über echte Drogenbarone verpasst haben: Narcos. Sie zeigt, welch unglaubliche Summen Menschen bereit sind auszugeben, um ihre Wahrnehmung der Realität für eine gewisse Zeit zu „verbessern“.

Dennoch hängt die allgemeine Meinung über Drogen davon ab, wer sie nimmt. Einen reichen Geschäftsmann, der Kokain konsumiert, betrachten wir mit widerwilligem Respekt, auf einen Obdachlosen, der dieselbe Substanz nimmt, nur in schlechterer Qualität, blicken wir dagegen herab. Warum ist das so? Offenbar liegt es an einer verzerrten Darstellung von Drogen durch Medien, Gesetze und die Menschen überhaupt. Viele wissen bis heute nicht genau, was das Wort „Droge“ eigentlich bedeutet. Staat und Medien tun alles dafür, dass Drogen als etwas absolut Negatives und für den menschlichen Körper extrem Schädliches wahrgenommen werden.

Eine Droge ist jeder natürliche oder synthetische Stoff, der im Organismus durch seine Wirkung eine Veränderung der Stoffwechseltätigkeit hervorruft.

Aus dieser Definition folgt, dass sich fast alles, was nach dem Verzehr eine bestimmte Veränderung in unserem Körper bewirkt, als Droge betrachten lässt. Wir alle nehmen also ausnahmslos täglich eine enorme Menge an Drogen zu uns, ohne viel darüber nachzudenken. Dabei geht es nicht nur um Medikamente, sondern zum Beispiel auch um Nahrungsergänzungsmittel. Zur Droge kann für uns alles werden, wovon wir abhängig werden und was unseren Körper beeinflusst. Ein erheblicher Teil der Bevölkerung wird auch von Bewegung und Laufen abhängig, was wir in gewissen Grenzen eher positiv sehen.

Wie unterscheiden sich legale von illegalen Drogen?

Legale Drogen sind für die Öffentlichkeit weitgehend zugänglich, relativ leicht zu beschaffen, und ihr Konsum wird vom Umfeld meist toleriert. Die Legalisierung dieser Drogen bedeutet jedoch nicht, dass sie keine irreversiblen gesundheitlichen Komplikationen einschließlich Abhängigkeit verursachen können. Diese Wahrscheinlichkeit wird von der Öffentlichkeit aber zur Kenntnis genommen und gewissermaßen akzeptiert.

Zu den legalen Drogen zählen zum Beispiel:

  • Alkohol
  • Nikotin
  • Einige Medikamente (z. B. Benzodiazepine)
  • Koffein
  • Organische Lösungsmittel

Nicht wenige Wissenschaftler kritisieren Staaten und Gesellschaft dafür, dass sie Alkohol tolerieren, der laut vielen Studien dem menschlichen Organismus weit mehr schadet als Marihuana. Für die Staatskasse sind die Einnahmen aus Alkohol jedoch ein riesiger Posten, und außerdem kennen wir alle die Geschichte und die Folgen der Prohibition in den USA.

Illegale Drogen sind dagegen gesetzlich definiert, und für ihre Herstellung und Verbreitung droht im besseren Fall eine Geldstrafe, im schlimmeren eine Freiheitsstrafe.

Der Kaffeemarkt in Tschechien wächst zum Beispiel weiter. Im vergangenen Jahr überstieg der Kaffeekonsum finanziell ausgedrückt 31 Mrd. CZK (etwa 1,3 Mrd. EUR). Eine Kaffeeabhängigkeit entwickelt sich sehr langsam und gehört zu den für die Gesundheit am wenigsten schädlichen.

Zu den illegalen Drogen zählen wir beispielsweise:

  • Kokain
  • Heroin
  • Ecstasy
  • Crystal Meth (Pervitin)
  • Cannabisprodukte

Alle oben genannten Drogen können eine mittelschwere bis schwere Abhängigkeit verursachen und werden zu Recht mit einem gewissen Misstrauen betrachtet. Dennoch stehen manche Substanzen zwar auf der Drogenliste, können aber in bestimmter Hinsicht nützlich sein. Sie können zum Beispiel die Konzentration verbessern und die Leistung steigern.

Welche legalen natürlichen Drogen helfen Ihnen auf dem Weg nach oben?

Nicht alle Drogen sind schlecht, so viel als vielsagende Einleitung zum folgenden Abschnitt. Wenn Ihnen Meditation nicht hilft, sich besser zu konzentrieren, ist es Zeit, zu einem natürlichen Muntermacher zu greifen. Lassen wir die sogenannten natürlichen Halluzinogene wie Kahlköpfe (Psilocybin-Pilze), Muskatnuss oder Stechapfel jetzt beiseite.

Konzentrieren wir uns lieber auf Stoffe, die als legale natürliche Drogen bezeichnet werden, in Wirklichkeit aber gar keine Drogen sind. Natürlich kann es sich auch um Medikamente handeln, nur nicht um solche, die abhängig machen (oder bei denen das bisher nicht festgestellt wurde) und die Ihrer Gesundheit nicht schaden. In Fachzeitschriften werden diese Stoffe umgangssprachlich manchmal „Smart Drugs“ genannt.

Smart Drugs, auch Nootropika genannt, dienen dazu, die geistigen Funktionen völlig gesunder Menschen zu verbessern. Sie sind in Apotheken oder Geschäften für Nahrungsergänzungsmittel frei erhältlich. Sie können die Psyche stimulieren und unterstützen die Weiterleitung von Nervenimpulsen.

Smart Drugs bringen das Gehirn auf Touren

Smart Drugs helfen vor allem, die Leistung anzukurbeln und sich besser zu konzentrieren. Zu den sogenannten Smart Drugs zählen folgende Stoffe:

  • Koffein
  • DMAE
  • Guarana
  • Rhodiola rosea
  • Piracetam
  • Enerbol
  • Lecithin

Nun sehen wir uns jeden davon genauer an.

Koffein

Einer der am weitesten verbreiteten Stoffe, der den Organismus anregen und die Konzentration stärken kann. Koffein gehört zur Gruppe der Alkaloide und ist in reiner Form ein weißes, zuckerähnliches Pulver. Gute Quellen dieser natürlichen Droge sind der Teestrauch, Kaffee- und Kakaobohnen, Colagetränke sowie Mate (Paraguay-Stechpalme).

Koffein in Kaffee oder Tee kann Müdigkeit kurzfristig vertreiben, ihre Ursache beseitigt es aber nicht.

Gut ist, dass die Menschen Koffein nach wie vor lieber in Form von Kaffee oder Tee zu sich nehmen als über Energydrinks und Colagetränke, die deutlich mehr negative Wirkungen auf den Körper haben. Außerdem ist Koffein eine der legalen Drogen, die am einfachsten zu bekommen sind, nämlich durch den Kauf von Kaffee oder Tee.

Gerade Kaffeemaschinen sind oft der Mittelpunkt moderner Großraumbüros und Unternehmen. Ziel von Unternehmern und Arbeitgebern ist es, die Leistung der Mitarbeitenden zu steigern und ihnen die Arbeit angenehmer zu machen. Heute geben auch Menschen im Homeoffice zu, dass sie sich ihren Arbeitstag ohne 2 bis 3 Tassen Kaffee praktisch nicht vorstellen können.

DMAE (Dimethylaminoethanol)

Diese organische Verbindung ist in reiner Form eine hellgelbe Flüssigkeit. Sie kommt natürlicherweise in geringen Mengen in unserem Gehirn vor und wird meist aus dem Fleisch von Meeresfischen gewonnen. Studien zufolge kann diese legale natürliche Droge das Gedächtnis, die Konzentration und die Merkfähigkeit verbessern. Außerdem können wir Gelerntes dank ihr schneller abrufen. Wenn Sie DMAE zusammen mit 11 weiteren natürlichen Stimulanzien einnehmen möchten, probieren Sie unbedingt Mindflow aus, das Konzentration und Freude an der Arbeit fördert.

Sie möchten wissen, mit welchen anderen Methoden Sie Ihr Gedächtnis verbessern können? Lesen Sie unseren Artikel 7 Tipps: So verbessern Sie Gedächtnis, Intelligenz und IQ.

DMAE wird bei erhöhter körperlicher oder psychischer Belastung empfohlen, da es unser Immunsystem stimuliert.

Am häufigsten wird diese Smart Drug in Form von Präparaten, also Tabletten zum Einnehmen, verwendet. Man kann sie auch als reine Lösung kaufen, die sich Getränken beimischen lässt. Obwohl es sich heute um eine frei verkäufliche und vor allem legale Droge handelt, sollten Sie vor der Einnahme Ihren behandelnden Arzt fragen.

Piracetam

Zu den weiteren natürlichen Drogen, die die Konzentration verbessern, gehört Piracetam. Es ist ein frei verkäufliches Medikament in Tablettenform, das die Viskosität des Blutes senkt. Dadurch fließt das Blut schneller und länger durch die Adern und vor allem durch das Gehirn, was zu geschärfter Wahrnehmung, weniger Müdigkeit und besserer Leistungsfähigkeit führt. Eine Einzeldosis von 1 600 mg wirkt drei Stunden lang.

Auch diese Wunderdroge hat Nebenwirkungen, die aber nicht besonders schlimm sind. Meist handelt es sich um mehr Appetit, eine gesteigerte Libido und leichte Unruhe.

Enerbol

In seiner Wirkung ähnelt es Piracetam sehr, hat aber rein theoretisch eine andere chemische Zusammensetzung. Es verändert den Stoffwechsel im Gehirn, verbessert Gedächtnis und intellektuelle Fähigkeiten und schützt vor einem Burnout. Das Medikament Enerbol ist in der Apotheke unter dem Namen Pyritinol frei erhältlich.

Enerbol, auch Pyritinol genannt, wirkt positiv auf die grauen Zellen und regt sie zu mehr Leistung an.

Nach Erfahrungen von Anwendern müssen Sie dieses Medikament jedoch über längere Zeit (etwa zwei Wochen) einnehmen, bevor seine Wirkung eintritt.

Guarana

Eine südamerikanische Pflanze, deren Samen getrocknet und zu feinem Pulver gemahlen werden. In Brasilien gilt Guarana als Allheilmittel, bei uns wird es dank des fast völligen Fehlens jeglicher Nebenwirkungen immer beliebter.

Es liefert enorm viel Energie und kann den Körper entgiften. Es fördert die Weiterleitung von Nervenimpulsen, verringert so die Müdigkeit und verbessert die Konzentration.

Guarana enthält eine unglaubliche Menge an Vitaminen, Mineralstoffen und weiteren nützlichen Stoffen. Zu den wichtigsten gehören:

  • Vitamin C
  • Vitamin B1 und B2
  • Vitamin PP (Niacin)
  • Theobromin
  • Theophyllin
  • Koffein (3 bis 6 %)

Wie Sie sehen, enthält Guarana Koffein und kann dank weiterer Begleitstoffe noch besser anregen als Kaffee oder Tee. Zudem setzt es das Koffein nach und nach frei, wodurch es Müdigkeit noch wirksamer hinauszögert und langfristig zu besserer Leistung beiträgt. Kaffee gilt als förderlich für die Gehirnfunktion und die allgemeine Leistungsfähigkeit des Körpers und trägt tatsächlich dazu bei.

Wenn Sie im Job besser werden oder effektiver lernen möchten, gönnen Sie sich auf jeden Fall eine Tasse Kaffee. Das Koffein aus dem Kaffee wird 20 bis 30 Minuten nach dem Trinken freigesetzt.

Welche weiteren legalen natürlichen Drogen können die Konzentration verbessern?

Es gibt eine große Zahl natürlicher Stoffe, die frei in der Natur vorkommen. Viele von ihnen wirken als natürliche Muntermacher, die die Nervenverbindungen im Gehirn ankurbeln und so die Konzentration spürbar verbessern. Neben den oben genannten Naturdrogen ist auch Lecithin zu erwähnen, das die Bildung von Acetylcholin unterstützt. Dieser Neurotransmitter verbessert nachweislich das Gedächtnis und die Fähigkeit, Neues zu lernen. Außerdem kann er den Cholesterinspiegel im Blut senken.

Ein relativ neues natürliches Nahrungsergänzungsmittel ist Rhodiola rosea, eine Pflanze, die aus Sibirien stammt. Sie gehört zur Gruppe der sogenannten Adaptogene. Was ist eigentlich ein Adaptogen?

Ein Adaptogen ist ein pflanzliches Produkt, das die Widerstandskraft des Körpers gegen Stresssituationen wie Verletzungen, Angst oder körperliche Erschöpfung erhöht. Adaptogene verbessern die Fähigkeit, sich veränderten Bedingungen anzupassen.

Rhodiola wird meist als Tee verabreicht. Sie ist ein eher unterschätztes Antioxidans, was etwas überrascht, denn sie wirkt sich positiv auf Herz und Gefäße aus. Nicht zuletzt reguliert sie den Blutzuckerspiegel.

Auch wenn die oben genannten Naturdrogen im eigentlichen Sinne nicht abhängig machen, ist bei ihrer Einnahme erhöhte Vorsicht geboten. Sie verursachen zwar keine körperliche Abhängigkeit, können laut Ärzten aber eine viel gefährlichere psychische Abhängigkeit auslösen: das Festhalten an jenem ersehnten Zustand ohne Müdigkeit und vor allem ohne Nebenwirkungen.

Überlegen Sie immer gut, zu welcher legalen Droge Sie greifen, in welcher Menge Sie sie einnehmen und was Sie damit ausgleichen möchten.

Die Euro-Beträge sind Richtwerte, umgerechnet zum Kurs der Tschechischen Nationalbank von 24,290 CZK pro EUR am 5. November 2026.

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