Zu einem Ex-Partner zurückzukehren, ist nichts Ungewöhnliches. Manche Paare, die zusammengelebt haben oder verheiratet waren, sind nach der Trennung wieder zusammengekommen und haben eine funktionierende Beziehung aufgebaut, bei anderen sind die alten Probleme zurückgekehrt.
Wenn Sie und Ihr Ex-Partner Ihrer Beziehung noch eine Chance geben möchten, erwarten Sie viel Arbeit und neue Schritte, um Ihre alten Wunden zu heilen und dafür zu sorgen, dass es diesmal gut funktioniert.
In diesem Artikel erfahren Sie, welche Schritte Sie für eine gesündere Partnerschaft unternehmen sollten, nachdem Sie wieder zusammengefunden haben. Eine Beziehung nach einer Trennung ist also nicht unrealistisch, sie erfordert nur viel Arbeit und Einsatz.
Die kurze Antwort. Eine Beziehung lässt sich nach einer Trennung retten, wenn Sie beide die Rückkehr wollen, benennen können, warum sie zerbrochen ist, und beide bereit sind, das zu ändern, was zur Trennung geführt hat. Hilfreich sind ein ruhiges Gespräch, ein langsames Tempo und oft auch eine Paartherapie, die in den Ehe- und Familienberatungsstellen (manželské a rodinné poradny) kostenlos angeboten wird.
Wenn Ihr Partner Sie gedemütigt, kontrolliert oder verletzt hat, verhandeln Sie nicht über eine Rückkehr. In Gefahr wählen Sie 110 oder 112 (in Tschechien: 158 oder 112). Rund um die Uhr und kostenlos berät das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen 116 016 (in Tschechien: ROSA 116 016, für Frauen). Opfer von Straftaten erreichen das WEISSER RING Opfer-Telefon 116 006, täglich 7 bis 22 Uhr, kostenlos (in Tschechien: Bílý kruh bezpečí 116 006, für alle Opfer). Rufen Sie am besten von einem Telefon an, auf das Ihr Partner keinen Zugriff hat.

Inhaltsverzeichnis
Wann eine Rückkehr sinnvoll ist und wann nicht
Bevor Sie sich entscheiden, versuchen Sie, ehrlich zu beantworten, warum die Beziehung zerbrochen ist und was sich seitdem verändert hat. Sehnsucht, Einsamkeit oder die Angst vor einem Neuanfang sind starke Gefühle, reichen aber allein für eine Rückkehr nicht aus.
Gute Voraussetzungen für eine Rückkehr
Keine Liste nimmt Ihnen die Entscheidung ab. Eine Rückkehr hat aber bessere Chancen, wenn die meisten dieser Punkte zutreffen.
- Sie wollen beide die Rückkehr, und niemand überredet oder drängt den anderen.
- Sie können benennen, warum Sie sich getrennt haben. Wenn es um Umstände ging, die inzwischen vorbei sind, etwa eine lange Trennung auf Distanz oder eine schwierige Zeit in der Familie, ist das ein gutes Zeichen.
- Wer verletzt hat, hat Verantwortung übernommen und spielt nichts herunter.
- Sie haben sich in der Beziehung sicher gefühlt und konnten Ihre Meinung ohne Angst sagen.
- Sie sind beide bereit, an der Beziehung zu arbeiten, gern auch mithilfe einer Paartherapie.
Wenn die meisten Punkte zutreffen, lohnt es sich, der Beziehung Zeit zu geben und nach den folgenden Schritten vorzugehen. Sie müssen nicht sicher sein, dass es klappt. Es genügt, wenn Sie wissen, was Sie anders machen wollen.
Wenn es in der Beziehung um Gewalt oder Kontrolle ging, sind weder eine Entschuldigung noch ein Versprechen eine gute Voraussetzung. Für diese Situation gilt der Abschnitt Wann es besser ist, nicht zurückzukehren.
Warnsignale
Seien Sie vorsichtig, wenn Sie sich immer wieder trennen, und zwar jedes Mal aus demselben Grund, wenn vor allem einer von Ihnen die Rückkehr will oder wenn Ihr Partner Veränderung nur mit Worten verspricht. Ebenso, wenn Sie vor allem Geld, die gemeinsame Wohnung oder die Angst, allein zu bleiben, zur Rückkehr drängen.
Eine solche Rückkehr schiebt die nächste Trennung oft nur auf. Wann es besser ist, gar nicht zum Ex-Partner zurückzukehren, besprechen wir ausführlich in einem eigenen Abschnitt weiter unten.
Wie Sie über eine Rückkehr sprechen
Heben Sie sich das erste Gespräch über eine Rückkehr für einen Moment auf, in dem Sie beide ruhig sind, am besten persönlich und ohne Alkohol. Sie müssen nicht sofort etwas entscheiden. Es genügt zu sagen, dass Sie über die Beziehung nachdenken, und zu fragen, wie Ihr Partner das sieht.
Wenn Sie jemals Angst vor Ihrem Partner hatten, treffen Sie ihn nicht allein. Wählen Sie einen öffentlichen Ort, oder treffen Sie sich lieber gar nicht und verhandeln Sie nicht über eine Rückkehr.
Sprechen Sie von sich und über konkrete Dinge. Statt „Du hast mir nie zugehört“ versuchen Sie es mit „Mir hat die Zeit gefehlt, in der wir wirklich miteinander geredet haben“. Ein solcher Satz lässt sich besser anhören als ein Vorwurf. Für die Reaktion Ihres Partners tragen Sie aber keine Verantwortung.
Was Sie im Gespräch fragen können
- Warum haben wir uns deiner Meinung nach getrennt?
- Was müsste sich ändern, damit du in der Beziehung zufrieden bist?
- Gibt es etwas, das wir wegen Gesundheit, Geld oder Kindern besprechen müssen?
- Wie schnell wollen wir vorgehen, zum Beispiel, ob wir gleich wieder zusammenziehen?
Lassen Sie im Gespräch auch Raum für eine Antwort, die Sie nicht hören wollen. Wenn Ihr Partner keine Rückkehr möchte, bringen Überreden, Eifersucht wecken oder andere Spielchen die Beziehung nicht zurück, sie verlängern nur den Schmerz.
In einem solchen Moment hilft es eher, sich auf sich selbst zu konzentrieren. Wie das geht, beschreibt der Artikel 10 Tipps, wie Sie eine Trennung gut verarbeiten.
Vereinbaren Sie ein langsames Tempo
Nach der Rückkehr müssen Sie nicht dort weitermachen, wo Sie aufgehört haben. Sie können sich zunächst zu Dates treffen und das Zusammenwohnen, Geld oder große Pläne erst nach einigen Wochen angehen, wenn Sie sehen, ob sich wirklich etwas verändert hat.
Entscheiden Sie sich bewusst und nicht, weil es bequem ist oder sich irgendwie so ergeben hat. Sprechen Sie laut aus, dass Sie es noch einmal miteinander versuchen und was Sie beide davon erwarten.
Trennung wegen eines Vertrauensbruchs
Immer wenn in einer Beziehung das Vertrauen erschüttert wird, entsteht ein Riss, und oft endet das sogar mit einer Trennung. Manchmal tut es einfach zu weh, damit fertigzuwerden. Wenn Sie trotzdem beide Ihre Partnerschaft retten möchten, müssen Sie handeln.
Eine Beziehung nach einer Trennung, zu der es wegen eines Verrats gekommen ist, muss mehr oder weniger neu aufgebaut werden, damit die Wunde heilen kann. Diese Probleme ungelöst zu lassen, hilft auf lange Sicht nicht.
Die Tipps 1 und 5 gelten nur, wenn wirklich Sie das Vertrauen gebrochen haben. Wenn Ihr Partner Sie dessen nur beschuldigt oder Ihnen die Schuld für sein eigenes Verhalten gibt, sind sie nicht für Sie gedacht.
1. Übernehmen Sie die volle Verantwortung, wenn Sie schuld sind
Wenn es Ihrerseits zu Untreue oder einem anderen Vertrauensbruch gekommen ist, ist es wichtig, die volle Verantwortung für das Geschehene zu übernehmen und Verständnis dafür zu haben, wie Ihr Verhalten Ihren Partner verletzt hat.
Wenn Sie die Rückkehr wollen, vermeiden Sie es, sich zu verteidigen oder Ihren Fehler beiseitezuschieben, verfallen Sie aber auch nicht in Selbsthass. Sie sollten ihn sich auf liebevolle Weise eingestehen, sodass Raum für einen Neuanfang und neues Vertrauen entsteht.
Übernehmen Sie Verantwortung, aber versuchen Sie nicht, Ihr Handeln zu rechtfertigen oder es auf jemand anderen oder etwas anderes zu schieben.
2. Geben Sie Ihrem Partner die Chance, Ihr Vertrauen zurückzugewinnen
Der verletzte Partner hat jedes Recht, sich verletzt und wütend zu fühlen. Soll die Beziehung nach der Trennung aber Sinn haben, sollte darin weiterhin der Wunsch überwiegen, an der Partnerschaft zu arbeiten.
Vertrauen kehrt nur zurück, wenn die verletzte Seite dem anderen die Chance gibt, es wiederzugewinnen. Wenn derjenige, der in der Beziehung verletzt hat, beweist, dass man ihm wieder vertrauen kann, können Sie das Vertrauen neu aufbauen.
Eine Chance geben müssen Sie aber nicht. Wenn Ihr Partner Sie verletzt hat und die Untreue oder Lüge herunterspielt, wiederholt oder Ihnen vorwirft, ist das nicht Ihr Versagen, sondern ein Grund, nicht zurückzukehren.
3. Üben Sie radikale Transparenz
Statt Gefühle in sich zu verschließen, seien Sie zueinander radikal ehrlich darüber, was Sie verletzt hat. Dazu gehört auch, Dinge auszusprechen, die wehtun, selbst wenn Sie sich vielleicht etwas albern fühlen oder sich schämen, manches zuzugeben.
Wenn Sie diejenige sind, die das Vertrauen gebrochen hat, gehört dazu auch radikale Transparenz sich selbst gegenüber darüber, was Sie dazu bewogen hat. War es nur ein kurzer Aussetzer in einer Entscheidung? Oder war es ein Versuch, eine Situation zu sabotieren, aus der Sie keinen Ausweg wussten?
Um in der Beziehung ehrlich zueinander zu sein, hilft es, zunächst damit zu beginnen, sich selbst gegenüber völlig transparent zu sein.
Ehrlichkeit bedeutet aber nicht, sich kontrollieren zu lassen. Wenn Ihr Partner Zugriff auf Ihr Telefon verlangt, überwacht, mit wem Sie sich treffen, oder Ihnen jede Nachricht vorwirft, ist das keine Transparenz, sondern Kontrolle. Mehr dazu lesen Sie im Artikel über Eifersucht und ihre Folgen.
4. Holen Sie sich professionelle Hilfe
Ein Vertrauensbruch kann bei beiden Partnern wirklich tiefe Spuren hinterlassen.
Wenn das Vertrauen stark erschüttert wurde, ziehen Sie die Zusammenarbeit mit einem qualifizierten Therapeuten in Betracht, der auf Beziehungen spezialisiert ist und Wege zur Heilung aufzeigen kann.
Dass sich eine Beziehung nach Untreue erneuern lässt, deutet eine kleine Studie der Psychologen Marín, Christensen und Atkins aus dem Jahr 2014 in der Fachzeitschrift Couple and Family Psychology an. Sie begleitete Ehepaare aus einer klinischen Studie fünf Jahre nach einer Paartherapie, darunter 19 Paare mit Untreue.
Etwa die Hälfte der Paare mit Untreue ließ sich innerhalb von fünf Jahren scheiden, bei Paaren mit aufgedeckter Untreue waren es 43 %, bei Paaren ohne Untreue 23 %. Die Stichprobe war allerdings klein. Paare mit Untreue, die zusammenblieben, unterschieden sich in Zufriedenheit und Stabilität der Beziehung nicht von Paaren ohne Untreue. Was Sie von einer Therapie erwarten können, beschreiben wir weiter unten.
5. Zeigen Sie Mitgefühl und Fürsorge für den Menschen, den Sie verletzt haben
Wenn Sie Ihren Partner verletzt haben, geraten Sie leicht in eine Spirale aus Scham und Enttäuschung über sich selbst. Das hilft jedoch keinem von Ihnen beiden.
Statt Ihre ganze Zeit damit zu verbringen, sich für Ihre Fehler zu bestrafen, versuchen Sie, diese Energie darauf zu lenken, Ihrem Partner Fürsorge und Mitgefühl zu zeigen.
Bevor Sie zu Ihrem Ex-Partner zurückkehren
Die Entscheidung, zum Ex-Partner zurückzukehren, sollte nicht überstürzt fallen. Schließlich hatte das Ende der Partnerschaft einen Grund, etwa verletztes Vertrauen. Das heißt aber nicht, dass Sie sich nicht mit Ihrem Ex-Partner treffen und versuchen können, nach der Trennung eine neue und gesündere Beziehung aufzubauen.
Nehmen Sie sich Zeit und entscheiden Sie erst, wenn die erste Sehnsucht nachgelassen hat. Wenn Ihnen ein unabhängiger Blick hilft, wenden Sie sich an einen Paartherapeuten oder an eine Ehe- und Familienberatungsstelle, mehr dazu im Abschnitt zur Paartherapie weiter unten.
Tipps, wie Sie eine Beziehung nach einer Trennung retten
1. Erkennen Sie alte Verletzungen an
Wenn Sie versuchen, mit Ihrem Ex-Partner wieder zusammenzukommen, ist es wichtig, vor allem über die Vergangenheit sprechen zu können, auch wenn das schwierige und schmerzhafte Gespräche bedeutet.
Es ist verlockend, eine unglückliche Situation unter den Teppich zu kehren, weiterzumachen und sie lieber nie wieder zu erwähnen. Passiert das jedoch, neigen alte Verletzungen dazu, in der Beziehung weiterzuschwelen und mit der Zeit wieder aufzubrechen.
Gespräche über alte Wunden können Ihnen helfen, eine engere Verbindung aufzubauen und Ihre Fähigkeit zur Kommunikation zu verbessern und an rauen, schwierigen Hindernissen zu arbeiten. Ohne diese schweren Gespräche lässt sich eine Beziehung nach einer Trennung viel schwerer wiederaufbauen.
2. Respektieren Sie die Sichtweise Ihres Partners
In Beziehungen, vor allem nach einer Trennung, ist es wichtig, Raum für beide Sichtweisen zu schaffen. Das bedeutet, sich von dem Gedanken zu lösen, dass einer der Partner recht hat und der andere sich irrt. Auch wenn es Ihnen so vorkommt, als sei die Situation auf eine bestimmte Weise abgelaufen und habe Sie auf eine bestimmte Weise getroffen, kann die ganze Trennung auf die andere Person völlig anders gewirkt haben.
Eine solche Haltung hilft beiden Partnern, ihre Gefühle auf gesunde Weise und in einem geschützten Rahmen auszudrücken. Achten Sie darauf, aktiv zuzuhören, damit Sie wirklich verstehen, was Ihr Gegenüber fühlt, und umgekehrt.
Das gilt jedoch nicht für Gewalt, Drohungen, Demütigungen oder Kontrolle. Sie sind keine Frage der Sichtweise, und Sie müssen sich darüber nicht mit Ihrem Partner einigen.
3. Sprechen Sie darüber, was Sie aus der Trennung gelernt haben
Auch wenn Trennungen (in den meisten Fällen) sehr schmerzhaft sind, können sie auch viele Lehren und neue Erfahrungen mit sich bringen. Sie helfen Ihnen, nach vorne zu blicken, weiter darüber zu sprechen, was Sie gelernt haben, und zu überlegen, was Sie in Zukunft ändern können.
Zum Beispiel sollten Sie über diese Fragen nachdenken, wenn Sie Ihre Beziehung nach der Trennung wieder aufleben lassen möchten:
- Wie hat die Trennung Sie verändert?
- Was haben Sie in der Beziehung schlecht bewältigt?
- Wie werden Sie dieselben Probleme (falls sie auftreten) anders lösen?
- Wo müssen Sie Verantwortung übernehmen?
4. Überlegen Sie, wie Sie Ihre Beziehung nach der Trennung verbessern können
Nehmen Sie sich Zeit, um herauszufinden, wie es beim zweiten Mal besser werden kann als beim ersten. Sie beide müssen aktiv daran arbeiten, alte Muster zu ändern, damit das Wiederzusammenkommen möglichst gut gelingt und Ihre Partnerschaft gesünder ist als zuvor.
Überlegen Sie sich zum Beispiel:
- Wie werden Sie auf andere Weise eine gemeinsame, gesunde Kommunikation etablieren?
- Wie verhindern Sie, dass Sie in alte Gewohnheiten zurückfallen?
- Wie können Sie sich gegenseitig auf andere Weise unterstützen?
- Was macht die Beziehung sicherer?
5. Lassen Sie Ihre eigenen Gefühle und die Ihres Partners zu
Es ist wichtig, sich Zeit für Selbstreflexion zu nehmen. Sie sollten versuchen zu verstehen, was in Ihnen vorgeht, sich also mit Ihren eigenen Emotionen und Gefühlen und denen Ihres Partners auseinandersetzen, denen Sie vielleicht eher ausweichen.
Diese Art der Selbstreflexion erfordert bewusste Schritte. Setzen Sie sich hin, gehen Sie spazieren oder schaffen Sie sich einen anderen angenehmen Moment für sich allein. Atmen Sie dann tief durch, entspannen Sie sich innerlich und spüren Sie nach, was in Ihnen vorgeht und was Ihnen auffällt.
Bauen Sie Achtsamkeit idealerweise regelmäßig in Ihren Alltag ein, dann geschieht sie zunehmend automatisch. Sie kann Ihnen das Leben nicht nur in der Beziehung erleichtern, sondern auch in allen anderen Bereichen.
Denken Sie daran, dass Sie nicht nur sich selbst, sondern auch Ihren Partner verstehen sollten. Ein Bewusstsein für andere zu entwickeln, ist ein ebenso wichtiger Schritt wie die Entwicklung der Selbstwahrnehmung. Jeder Mensch neigt dazu, die Welt durch eine andere Brille zu sehen. In gesunden Beziehungen versuchen die Partner zu verstehen, wie der andere die Welt erlebt.
Sie können das in diesen zwei Schritten versuchen:
- Stellen Sie Ihrem Gegenüber Fragen dazu, wie er sich in Ihrer Beziehung fühlt, um echtes Interesse und den Wunsch nach Verständnis zu zeigen.
- Fassen Sie die Antworten anschließend zusammen, indem Sie wiedergeben, was Sie gehört und wie Sie es verstanden haben, um Missverständnisse möglichst zu vermeiden.
Das kann helfen, Ihre Beziehung nach der Trennung zu verbessern. Wenn sich beide Partner gehört und verstanden fühlen, kann sich ihre Verbindung vertiefen.
6. Schaffen Sie Raum für gemeinsame Qualitätszeit
Ein hektisches Lebenstempo macht es schwer, sich Zeit selbst für einen so nahestehenden Menschen wie den Partner zu nehmen. Sich einfach nur Raum für die gegenseitige Verbindung zu schaffen, klingt leicht, aber das Beste daraus zu machen, ist schon nicht mehr so einfach. Gemeinsame Zeit kommt nämlich nicht ohne Anstrengung aus.
Jede Beziehung braucht gemeinsame Qualitätszeit, doch noch wichtiger ist sie, wenn man nach einer Trennung wieder zusammenfindet und die Beziehung neu aufbaut.
Denken Sie wirklich daran, dass es nicht nur auf die Menge der gemeinsamen Momente ankommt, sondern auf ihre Qualität. Gemeinsamen Raum zu schaffen, reicht allein nicht aus, die Zeit muss bewusst verbracht werden.
Statt gemeinsam fernzusehen oder am Handy zu hängen, versuchen Sie, einem Hobby nachzugehen, das Ihnen beiden Spaß macht. Oder Sie gehen zusammen spazieren, probieren ein neues Restaurant aus oder erkunden einen anderen Ort.
Bonuspunkte gibt es, wenn Sie Ihre Handys in den Modus „Nicht stören“ schalten, sodass Sie sich beide ganz aufeinander konzentrieren, statt mit Freunden zu chatten.
Indem Sie aktiv Zeit für echte Nähe schaffen, zeigen Sie Ihrem Partner, dass er für Sie Priorität hat, ebenso wie Ihre gemeinsame Beziehung.
7. Schreiben Sie eine Liste der Eigenschaften, die Sie sich beide in Ihrer Beziehung wünschen
Damit die Beziehung nach der Trennung erfolgreicher wird als der vorherige Versuch, setzen Sie sich zusammen und besprechen Sie, welche Eigenschaften Sie in der Beziehung voneinander erwarten, zum Beispiel Spaß oder Leidenschaft. Gehen Sie die Liste danach durch und verpflichten Sie sich beide, diese Eigenschaften anzustreben.
Es geht nicht darum, Ihren Partner zu zwingen, jemand zu sein, der er in Wirklichkeit nicht ist. Vielmehr geht es um bestimmte Entscheidungen darüber, wie für Sie eine ideale Beziehung aussieht und welche Schritte Sie gemeinsam dafür unternehmen können.
Rechnen Sie auch damit, dass es wahrscheinlich Unterschiede bei den Eigenschaften gibt, die jeder von Ihnen auswählt. Besprechen Sie dann, wie Sie einen Kompromiss finden könnten, den Sie gemeinsam umsetzen können und mit dem Sie beide zufrieden sind.
Wenn Ihnen zum Beispiel ein gesunder Lebensstil wichtig ist und Sie ihn auch in die Beziehung einbringen möchten, Ihr Gegenüber aber keine Lust hat, ins Fitnessstudio zu gehen oder supergesund zu essen, können Sie trotzdem einen goldenen Mittelweg finden. Sie können sich Aktivitäten überlegen, die Ihnen beiden Freude machen und zu diesem Wunsch passen, etwa Tanzen, Wandern, gemeinsames Einkaufen von Lebensmitteln oder ein Date in einem gesunden Restaurant.
Unabhängig vom Szenario oder von den Eigenschaften, die Sie sich wünschen, sprechen Sie immer darüber, um Ihre Wünsche gemeinsam zu erkunden und zu erfüllen. Eine Beziehung soll kein Ort sein, an dem nur gekämpft wird.
8. Klären Sie, was Sie einander sagen müssen
Gesunde Beziehungen beruhen auf ehrlicher Kommunikation. Sprechen Sie vor dem Neuanfang über das, was Sie beide betrifft, etwa gemeinsames Geld, Kinder oder Gesundheit. Was Sie während der Trennung gemacht haben, ist aber Ihre Sache, und darüber müssen Sie nicht sprechen. Wenn Sie Angst davor haben, wie Ihr Partner reagieren würde, ist das ein Warnsignal.
Offenheit bei allem, was Sie beide betrifft, verringert das Risiko, dass später etwas Unangenehmes ans Licht kommt, das Ihr neu gewonnenes Vertrauen schwächen könnte.
Was Sie ändern sollten, damit alte Probleme nicht zurückkehren
Nach einem Neuanfang kehren oft dieselben Konflikte zurück wie früher. Es hilft, konkrete Änderungen zu vereinbaren statt allgemeiner Vorsätze. Statt „Wir reden mehr miteinander“ vereinbaren Sie zum Beispiel, einmal pro Woche zu besprechen, was Sie belastet, und die Handys dabei in einem anderen Raum zu lassen.
Wählen Sie zwei oder drei Dinge, die am stärksten zur Trennung geführt haben, und fangen Sie dort an. Alles auf einmal ändern zu wollen, ist meist kräftezehrend und hält selten lange.
Anders streiten
Streit gehört zu jeder Beziehung, entscheidend ist, wie Sie ihn austragen. Vereinbaren Sie, dass Sie eine Pause einlegen, wenn ein Streit eskaliert, und das Thema wieder aufgreifen, wenn Sie beide ruhiger sind.
Wie gestritten wird, spielt auch laut der weiter unten beschriebenen Studie über On-off-Beziehungen eine Rolle. Partner, die Konflikte ineffektiv oder aggressiv lösten, erlebten darin mehr Beziehungsstress. Schreien, Beleidigungen oder Drohungen sind dabei nicht nur ein Streitstil, sondern ein Grund, hellhörig zu werden.
Geld, Haushalt und Zeit für sich
Wenn es bei der Trennung um Geld, Hausarbeit oder Zeitmangel ging, schreiben Sie auf, wer was bezahlt und erledigt. Die Aufteilung können Sie nach ein paar Monaten anpassen, wichtig ist, dass sie klar ist.
Ein Neuanfang bedeutet nicht, auf Freundschaften oder Hobbys zu verzichten, die Sie während der Trennung gefunden haben. Wenn Ihr Partner Sie von Ihren Freunden abschneidet, ist das ein Warnsignal, über das wir im Abschnitt darüber schreiben, wann es besser ist, nicht zurückzukehren.
Woran Sie erkennen, dass sich etwas verändert hat
Eine Veränderung erkennen Sie an Taten, die Bestand haben, nicht an Versprechen. Achten Sie darauf, ob Ihr Partner tut, was Sie vereinbart haben, auch wenn Sie gerade nicht streiten und er nichts von Ihnen will.
Ein gutes Zeichen ist, wenn er das Problem von sich aus anspricht, Kritik ohne Angriffe und Vorwürfe annimmt und Sie nicht drängt, ihm sofort wieder zu vertrauen. Wie viel Zeit das braucht, lässt sich vorher nicht sagen.
Regelmäßige Bestandsaufnahme
Setzen Sie sich nach einigen Monaten zusammen und ziehen Sie Bilanz, was sich verändert hat. Was gut läuft, was nicht und ob Sie beide zufrieden sind.
Wenn Sie wieder bei dem landen, weswegen Sie sich getrennt haben, ist das eine wichtige Information, kein Scheitern. Sie können eine Paartherapie ausprobieren oder sich eingestehen, dass die Beziehung nicht funktioniert.
On-off-Beziehungen und ihre Risiken
Sich zu trennen und zum selben Partner zurückzukehren, ist keine Ausnahme. Amber Vennum und Kollegen von der Kansas State University untersuchten 2014 in der Fachzeitschrift Journal of Social and Personal Relationships eine repräsentative US-amerikanische Stichprobe von 323 unverheiratet zusammenlebenden Paaren und 752 Ehepaaren.
Eine Trennung und Rückkehr zum aktuellen Partner hatten 37 % der unverheiratet zusammenlebenden Partner und 23 % der Verheirateten hinter sich. Wer sich trennte und wieder zusammenkam, hatte ein höheres Risiko für weitere Trennungen und Versöhnungen, mehr Unsicherheit über die Zukunft der Beziehung und eine geringere Zufriedenheit.
Solche Paare wurden zudem häufiger von Umständen zusammengehalten, die eine Trennung erschweren. Bei unverheirateten Paaren, die zusammenlebten, waren es häufiger Kinder, bei Ehepaaren weniger Geld. Laut den Autoren sind wiederholte Trennungen und Versöhnungen nicht bloß ein normaler Teil junger Beziehungen, sondern können ein Zeichen für Probleme sein, die auch im gemeinsamen Haushalt und in der Ehe fortbestehen.
Frühere Studien, die die Autoren in der Einleitung zusammenfassen, brachten On-off-Beziehungen auch mit schlechterer Kommunikation sowie häufigerer verbaler und körperlicher Gewalt in Verbindung. Dabei handelt es sich jedoch um Zusammenhänge, nicht um einen Beweis, dass eine Rückkehr der Beziehung schadet.
Warum ständiges Zurückkehren erschöpft
René Dailey von der University of Texas at Austin beschäftigt sich seit Langem mit On-off-Beziehungen. Gemeinsam mit den Mitautoren Amber Vennum und J. Kale Monk verglich sie in einer 2025 in der Fachzeitschrift Journal of Social and Personal Relationships veröffentlichten Studie in vier separaten Stichproben (99 bis 383 Personen) Partner aus On-off-Beziehungen mit anderen.
Partner in On-off-Beziehungen berichteten von mehr Beziehungsstress und mehr psychischen Beschwerden als andere, und mit der Zahl der Trennungen und Versöhnungen nahm der Stress zu. Über den Stress hingen wiederholte Trennungen auch mit körperlichen Beschwerden wie Kopf- oder Magenschmerzen zusammen. Es handelt sich um einen Zusammenhang, nicht um einen Beweis für die Ursache.
„Stress durch Konflikte oder Aggression kann sich im Laufe wiederholter Trennungen und Versöhnungen summieren und sich auf die psychische Gesundheit auswirken“, zitierte das Portal PsyPost Dailey. Die Anspannung aus Konflikten zu Beginn der Beziehung verschwindet ihr zufolge nach einer Versöhnung nicht unbedingt von selbst.
Wann es ein Teufelskreis ist
Wenn Sie sich bereits mehrmals getrennt haben und wieder zusammengekommen sind, und das jedes Mal aus demselben Grund, fragen Sie sich ehrlich, was Sie diesmal anders machen werden. Ohne konkrete Antwort droht sich der Kreislauf zu wiederholen.
Wiederholtes Gehen und Zurückkehren kann auch mit emotionaler Abhängigkeit zusammenhängen, über die wir im Artikel warum Sie sich von der Abhängigkeit vom Partner lösen sollten schreiben. Zwiespältige Gefühle, bei denen Sie den Partner wollen und gleichzeitig vor ihm davonlaufen, beschreibt der Artikel was eine ambivalente Beziehung ist.
Paartherapie und kostenlose Beratungsstellen
Eine Paartherapie ist sinnvoll, wenn Sie die Beziehung erneuern möchten, aber allein immer wieder an denselben Streitpunkten hängen bleiben, oder wenn es um Untreue und verlorenes Vertrauen geht. Der Therapeut entscheidet nicht, wer recht hat, sondern hilft Ihnen, so miteinander zu sprechen, dass Sie einander zuhören.
Jay Lebow und Kollegen fassten 2012 in der Fachzeitschrift Journal of Marital and Family Therapy die Forschung zur Paartherapie aus dem vorangegangenen Jahrzehnt zusammen. Laut dieser Übersicht wirkt sich eine Paartherapie bei etwa 70 % der Paare, die sie machen, positiv aus, und ihre Wirksamkeit ist mit der einer Einzeltherapie vergleichbar.
Besonders vielversprechende Ergebnisse zeigten laut der Übersicht die integrative behaviorale Paartherapie und die emotionsfokussierte Therapie. Wenn Sie nicht wissen, ob Sie Hilfe als Paar oder Einzelhilfe brauchen, lesen Sie, wann Sie einen Psychologen aufsuchen sollten und was Sie dort erwartet, oder den Artikel über Psychotherapie.
Wo Sie eine kostenlose Beratungsstelle finden
Fachliche Sozialberatung bieten unter anderem Ehe- und Familienberatungsstellen an. In Tschechien ist Sozialberatung gesetzlich kostenfrei (§ 37 und § 72 des Gesetzes Nr. 108/2006 Slg. über soziale Dienste, zákon o sociálních službách). Fragen Sie bei einer Beratungsstelle in Ihrer Nähe, ob für Gespräche Kosten anfallen.
Eine Beratungsstelle finden Sie nach Ihrer Stadt oder Region, private Paartherapie ist kostenpflichtig. Wenn Ihr Partner Ihnen Gewalt angetan hat, ist eine gemeinsame Therapie nicht der richtige erste Schritt. Offen in seiner Gegenwart zu sprechen, kann gefährlich sein. Wenden Sie sich deshalb zunächst allein an ein Interventionszentrum oder an die unten genannten Hotlines.
Wann es besser ist, nicht zurückzukehren
Eine Rückkehr ergibt keinen Sinn, wenn nur Sie sie wollen, wenn Sie sich immer wieder aus demselben Grund trennen und sich nichts geändert hat oder wenn Sie vor allem die Angst vor dem Alleinsein zur Rückkehr drängt. Woran Sie erkennen, dass eine Beziehung keine Zukunft hat, erklären wir im Artikel 15 Anzeichen, dass eine Beziehung keinen Sinn hat.
Wenn Sie sich gegen eine Rückkehr entscheiden, müssen Sie das nicht lange rechtfertigen. Es genügt, klar und ruhig zu sagen, dass Sie nicht zurückwollen. Wie das gelingt, beschreibt der Artikel 8 Wege, eine Beziehung einfühlsam zu beenden.
Wenn Ihr Partner Ihnen Gewalt angetan hat, ist es sicherer, die Absage per Nachricht mitzuteilen oder sie in Anwesenheit einer weiteren Person auszusprechen. Vorab können Sie sich beim Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen 116 016 (in Tschechien: ROSA 116 016, für Frauen) oder beim WEISSER RING Opfer-Telefon 116 006 (in Tschechien: Bílý kruh bezpečí 116 006, für alle Opfer) beraten lassen.
Wenn Gewalt oder Kontrolle im Spiel war
Demütigungen, Drohungen, die Kontrolle von Handy und Geld, das Abschneiden von Freunden, Druck zum Sex oder körperliche Gewalt sind keine gewöhnlichen Beziehungsprobleme, die sich mit einem Gespräch lösen lassen. Für ein solches Verhalten des Partners liegt die Schuld niemals bei Ihnen, und Versprechen, dass es nicht wieder vorkommt, reichen allein nicht aus.
Wie subtilerer Druck aussieht, beschreiben wir im Artikel über die häufigsten Formen der Manipulation in Beziehungen. Hilfe finden Sie hier.
- Bei Gefahr rufen Sie die Polizei unter 158 oder den Notruf 112 an.
- 116 006, WEISSER RING Opfer-Telefon für Opfer von Straftaten, täglich 7 bis 22 Uhr und kostenlos (in Tschechien: Bílý kruh bezpečí 116 006, rund um die Uhr, für alle Opfer).
- 116 016, Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen, rund um die Uhr, kostenlos und anonym (in Tschechien: ROSA 116 016, für Frauen, die häusliche Gewalt erleben).
- Spezialisierte Beratungsstelle für Betroffene häuslicher Gewalt in Ihrer Region (in Tschechien: Interventionszentrum, intervenční centrum, kostenfrei nach § 72 des Gesetzes über soziale Dienste).
Rufen Sie möglichst von einem Telefon an, auf das Ihr Partner keinen Zugriff hat. Bewahren Sie Nachrichten, Fotos und Aufzeichnungen über die Gewalt dort auf, wo Ihr Partner nicht herankommt.
Nach tschechischem Recht dauert eine polizeiliche Wegweisung aus der gemeinsamen Wohnung 14 Tage und kann auch mit Zustimmung des Opfers nicht verkürzt werden; ein Antrag auf einstweilige Verfügung verlängert sie bis zur Entscheidung des Gerichts (§ 44 des Gesetzes Nr. 273/2008 Slg. über die Polizei der Tschechischen Republik). Auch hier können Polizei und Gerichte Schutzanordnungen erlassen; fragen Sie die örtliche Polizei oder eine Anwältin bzw. einen Anwalt nach Dauer und Ablauf.
Wenn Sie gemeinsame Kinder haben
Kinder sind häufig ein Grund für die Rückkehr. Vennum und Kollegen stellten fest, dass unverheiratete Paare, die sich trennten und wieder zusammenkamen, häufiger die Betreuung der Kinder als Grund angaben, warum sie zusammengezogen waren. Kinder allein sind jedoch kein guter Grund für eine Rückkehr, wenn die Beziehung nicht funktioniert.
Eltern bleiben Sie auch ohne gemeinsame Beziehung. Seit dem 1. Januar 2026 entscheidet das Gericht laut Justizministerium (Ministerstvo spravedlnosti) nicht mehr über alleinige Betreuung, Wechselmodell oder gemeinsame Betreuung, sondern legt den Betreuungsumfang jedes Elternteils fest. Dieselben Regeln gelten für Ehepaare wie für unverheiratete Eltern.
Wenn sich die Eltern einigen und die Vereinbarung dem Wohl des Kindes entspricht, genehmigt das Gericht sie. Bei Ehepaaren mit minderjährigem Kind entscheidet das Gericht über die Scheidung und über die Kinder in einem einzigen verbundenen Verfahren am Bezirksgericht (okresní soud) am Wohnort des Kindes und berücksichtigt dabei auch häusliche Gewalt. Wenn sie Ihre Familie betrifft, sagen Sie es sowohl Ihrem Anwalt als auch dem Gericht. Unter dem Druck eines gewalttätigen Partners müssen Sie keiner Vereinbarung zustimmen.
Mehr über die Scheidung erfahren Sie im Artikel Ehescheidung und Aufteilung des gemeinsamen Ehevermögens (SJM). Wenn Sie sich keinen Anwalt leisten können, wenden Sie sich zunächst an eine kostenlose Rechtsberatung.
Tipps zum Schluss
- Wenn Sie Ihre Beziehung nach einer Trennung retten und wieder zueinanderfinden möchten, vergessen Sie nicht, viel über die Verletzungen aus der Vergangenheit zu sprechen.
- Sprechen Sie darüber, was Sie seit der Trennung gelernt haben, und respektieren Sie die Sichtweise Ihres Partners.
- Wenn Sie nach vorn blicken möchten, schaffen Sie Raum, um wieder zueinanderzufinden, und klären Sie auch, wie Ihre Vorstellungen von dieser gemeinsamen Zeit aussehen.
- Wenn alte Probleme zurückkehren, versuchen Sie es mit einer Paartherapie. Wenn Ihr Partner Ihnen Gewalt angetan hat, kehren Sie nicht zurück und suchen Sie sich Hilfe.
Wenn Sie und Ihr Ex-Partner wieder zusammenkommen, haben Sie Geduld. Die Dinge gehen wahrscheinlich nicht genau dort weiter, wo sie aufgehört haben, und die Beziehung braucht etwas Mühe, um aufzublühen. Doch Sie und Ihr Partner sind ein Team, und Sie beide können die Partnerschaft positiv verändern, wenn Sie sich entscheiden, dass Sie sie erhalten möchten.
Vielleicht haben Sie es schon oft gehört, aber auch die stabilsten Beziehungen haben mit Problemen zu kämpfen. Eine glückliche und gesunde Partnerschaft aufzubauen, erfordert Arbeit, und das ist nicht immer leicht, vor allem wenn das Vertrauen erschüttert wurde.
Probleme gehören zum Leben und zu jeder Beziehung. Das Ziel ist jedoch, sich nicht auf die Vergangenheit zu fixieren, sondern daran zu arbeiten, die gemeinsame Gegenwart bewusst zu erleben und eine gemeinsame Zukunft zu gestalten. Und wenn Sie merken, dass die Rückkehr nicht funktioniert, ist es in Ordnung, zu gehen.

